Toledo: Laufspiel mit Varianz!

Bei Toledo handelt es sich um ein Laufspiel, bei dem wir auf dem Weg vom Dom zur Festung Alcazar in Toledo mal eben nebenbei die wertvollsten Schwerter schmieden. Welche Aktionen die einzelnen Felder auslösen, ist dabei Teil des Spiels und bestimmen wir selbst. Unsere Zugeffizienz, das entscheidende bei jedem Laufspiel, hängt dann davon ab, wie …

Nations: Abklatsch!

Warum Nations nehmen, wenn man Through the Ages haben kann? Letzteres bringt mehr Stimmung, mehr Dilemma, mehr Wandel unter, wo ersteres eher mechanisch daher kommt. Ja, der Zeitbedarf bei Nations ist nicht ganz so groß, aber es sind doch Stunden voller Wehmut in denen wir daran denken, dass wir ein intensives Spielerlebnis anstatt einer trockenen …

Troyes: Zufällige Möglichkeiten!

Wir würfeln 24 Würfel, die wir zwar alle benutzen dürfen, aber unterschiedlich viel Kosten, je nachdem wem sie gehören. Dann werden zufällig drei Aktionskarten aufgedeckt, die je nach Augenzahl von einem oder mehreren Würfeln einer Farbe unterschiedlich stark sind. Jetzt versuchen wir aus dieser doppelt glücksabhängigen Ausgangslage reihum etwas Schlaues zu machen. Die gewählten Aktionen …

Aeon’s End: Dominion kooperativ!

Wie bei so vielen kooperativen Spielen kämpfen wir mal wieder gegen einen bösen Boss und verabreichen ihm möglichst viele Trefferpunkte. Folgerichtig ist die eine nennenswerte Aktion Kloppen. Die andere ist Kaufen, damit wir unser Deck verbessern können. Nunja, irgendwie war es das auch schon, wenn wir von ein wenig Beiwerk absehen. Wir kaufen bessere Karten, …

The Gang: Poker kooperativ!

Statt zu bieten und zu bluffen, nutzen wir die Wertigkeit der Jetons, um möglichst ehrlich den Rang unserer Hand zum Ausdruck zu bringen. Es fallen also einfach der Nervenkitzel des Einsatzes und die Kunst der Irreführung weg. Das also, was dem ansonsten sehr glückslastigen und schlichten Poker überhaupt erst seinen eigentümlichen Reiz verleiht. Was bleibt …

Frisiert: Interessante Verquickung!

Um auf ein Moped zu wetten, müssen wir eine Rennkarte davon aus dem Rennstapel nehmen, der die Mopeds voran bringt, wir rauben ihm also ein wenig Antrieb. Das macht die Sache knifflig, wann wir welche Wette eingehen. In der Umsetzung ist das Spiel aber langatmig und schlicht geworden, denn dieser Mechanismus allein gibt noch nicht …

Kingdom Builder: Trocken!

Ist man zunächst recht limitiert in den Möglichkeiten, versucht man das durch Erreichen von möglichst vielen der Bonus-Ortsplätzchen zu verbessern. Damit nehmen die Möglichkeiten zwar zu, aber letztlich bleibt man doch ausgeliefert. Man versucht unentwegt, so zu setzen, dass die Wahrscheinlichkeit möglichst hoch ist, dass man seine Siedlungen streuen kann, aber dann zieht man halt …

Race for the Galaxy: Synergiesuche im All!

Da wurden so viele spezielle Karten mit unterschiedlichsten Funktionen und Symbolen beigefügt, wie es Sterne am Himmel gibt. Ja, Race for the Galaxy bietet wahrhaftig ein ganze Galaxie dar. Nur leider geht das verglichen mit dem Vorgänger San Juan auf Kosten der Eleganz. Außerdem wurde noch das wunderbar interaktive Momentum der Aktionswahl durch den Gouverneur …

Macht & Ohnmacht: Zwei in einem!

Zwei Spiele um Gebietskontrolle in einem! Denn Runde für Runde wechseln wir zwischen unterschiedlichen Nachbarschaften und unterschiedlichen Einheiten hin und her. Wo unsere Ritter stark sind, da sind es unsere Magier womöglich nicht. Und wo die einen bedrohliche Nachbarn haben, da sind die anderen in der Übermacht. Der Schlagabtausch selbst erfolgt eigentlich nach gewohntem Muster …

Scythe: Checkliste – das Brettspiel!

Was ist Scythe? Ein Tablau-Builder? Ja! Ein Area-Control-Spiel? Ja! Ein Engine-Builder? Ja! Ein War-Game? Ja! Ein 4-X-Game? Ja! Ein Mehrheitenspiel? Ja! Ein Bluff-Spiel? Ja! Ein asymmetrisches Spiel? Ja! Ein Rennspiel? Ja! Scythe ist einfach alles! Oder mutet zumindest so an. Bewertung: Naja!