Nippon: Leistenschupser!

Schon im ersten Spiel kann man eine Menge Leisten ans Maximum schupsen. Was bleibt dann noch fürs zweite? Bald also hatte sich ein Gefühl der Sättigung eingestellt. Daran ändert auch das an sich interaktive ringen um Mehrheiten auf dem Spielplan nichts. Für das Überbieten dort bleiben in den Stunden der Spielzeit nur einige wenig Gelegenheiten, entsprechend übersichtlich ist die Dynamik. Zudem sind die Möglichkeiten durch die eigenen Industrien sehr eingeschränkt. Einmal auf eine Strategie festgelegt haben wir unsere Entscheidungen eher opporunistisch denn kompetitv zu treffen, sodass die Mehrheiten eher zufällig denn umkämpft entstehen. Den Rest der Zeit verbringen wir damit, uns mit den falschen Farben zufällig gezogener Arbeiter rumzuägern, was zugleich das einzig wirklich dynamische Element des Spiels bildet.

Bewertung: Naja!

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