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Hazienda: gleichförmig!

Wir ziehen Karten, um damit Plättchen auf dem Spielplan aneinander legen zu können. Umso länger die Kette, desto besser. Das macht den Zufall der Kartenauslage handlungsbestimmend. Zugleich wird dadurch der Spielverlauf recht vorhersehbar. Nicht zuletzt weil die Karten Geld kosten und wir dafür mit unseren Plättchen Märkte anbinden müssen. Dieser wirtschaftliche Aspekt hebt Hazienda zwar…
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Pueblo: außergewöhnlich

Bis heute ein außergewöhnliches Spiel! Ich kenne nichts dergleichen und es spielt sich deshalb immer noch erfrischend. Wir stapeln abwechselnd eigene und neutrale Klötzchen so aufeinander, dass der umher laufende Häuptling unseres Dorfes, möglichst wenig von den unseren sieht. Erschwert wird die Sache noch dadurch, dass die Klötzchen ziemlich unförmig sind. Das macht jeden Zug…
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Colosseum: Spektakel!

An Stelle eines streng regeltechnisch angeleiteten Spielerlebnisses, führt die mechanische Untermotorisierung von Colosseum zu einem launigen Kuriositätenkabinett. Es hat durchaus großen Unterhaltungswert, wenn mal wieder die Pferde fehlen, um die Streitwagen in die Arena zu ziehen und deshalb die Priester als Zugtiere einspringen müssen. Gerne überziehen uns die werten Konkurrenten dann noch mit Hohn, während…
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Tikal: Auge spielt mit!

Das Spiel erzählt eine Geschichte und ist ebenso schön wie atmosphärisch aufgemacht. Jedes Archäologenteam versucht zuerst an den attraktivsten Grabungsstätten zu sein oder die Konkurrenz durch seine pure Mitgliederzahl auszustechen. Wer findet die wertvollsten Schätze und ältesten Tempel? Mit grüblerischen Optimierspiel-Experten kann es sich ziehen, doch für die gibt es eigentlich andere Spiele, ist hier…
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Paris: Noch ein Mehrheitenspiel!

Noch ein Mehrheitenspiel von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling! Diesmal wurde der Mechanismus irgendwie umständlich mit einem völlig abstrakten Ressourcensammeln verknüpft. Das funktioniert zwar, fesselt aber nicht. Irgendwie ringen alle mit ihren Limitationen an Ressourcen, was die interaktive Dynamik bremst und dadurch in eine gewisse Vorhersehbarkeit überführt. Da ist bei El Grande, Tikal und Asara…
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Fürsten von Florenz: ausgebremst!
Bewertung: Naja! Wir starten mit ziemlich viel Geld und bieten um Bereicherungen für unseren Hof, deren Wertigkeit nicht so recht klar ist (in den ersten Partien schon mangels Erfahrung, später mangels Wissen, was die anderen tatsächlich brauchen), was die Versteigerung teilweise etwas orientierungslos (bzw. Bluffen notwendig) macht. Dann bauen wir Gebäude, deren Wertigkeit von unseren…
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Haste Worte? Schnell, taktisch, altersübergreifend!
Wann hat man das schon mal bei einem Kommunikationsspiel? Keine Wartezeiten, weil es darum geht, so viele Worte wie möglich in 30 Sekunden zu finden. Weil zuerst seine Wörter durchbringt, wer die niedrigste Trefferzahl legt, muss man hier ordentlich taktieren. Der gleiche Mechanismus gleicht auf elegante Weise mangelnde Erfahrungen von Kindern aus, weil die Großen…
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Asara: eifriger Turmbau!
Mit Karten und Geld versorgt bauen wir um die Wette. Dabei geht es äußerst kompetetiv zu: Bei welcher Farbe kann man sich den höchsten Turm sichern? Soll man versuchen die meisten oder den höchsten Turm überhaupt zu bauen? Außerdem steht man ständig vor dem Problem, was man sich zuerst sichern soll: Welches Turmteil oder doch…
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El Grande: Schön was los!
Wie lässt sich das Mehrheitenspiel auf den Punkt bringen? Ganz einfach: Wer früher dran ist, bekommt weniger Machtsteine alias Caballeros. Genau das hat Wolfgang Kramer vor bald 30 Jahren einfach auf Machtkarten verknüpft und damit ein Spiel von unvergänglicher Eleganz geschaffen, dessen Grafik ganz nebenbei ins spätmittelalterliche Spanien einlädt. Bewertung: Empfehlung!
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Die wandelnden Türme: Hexentanz modern!
Hexentanz war als verdecktes Mensch ärgere dich nicht von der Idee her irgendwie ganz lustig, hatte aber dann doch einige Schwächen: Der Spielablauf gestaltete sich recht gleichförmig. Es brach recht schnell Chaos aus, weil sich niemand die Positionen der eigenen Figuren merken konnte und dann dauerte es auch noch viel zu lang. Bewertung: Nett!
