Colosseum: Spektakel!

An Stelle eines streng regeltechnisch angeleiteten Spielerlebnisses, führt die mechanische Untermotorisierung von Colosseum zu einem launigen Kuriositätenkabinett. Es hat durchaus großen Unterhaltungswert, wenn mal wieder die Pferde fehlen, um die Streitwagen in die Arena zu ziehen und deshalb die Priester als Zugtiere einspringen müssen. Gerne überziehen uns die werten Konkurrenten dann noch mit Hohn, während …

Löwenherz: Das kann man nicht allein spielen!

Im Gegensatz zu so vielen Spielen der heutigen Zeit, ist bei Löwenherz kein Solo-Modus möglich, denn Interaktion ist hier kein verschämtes Beiwerk. Ständig versucht man die anderen auszumanövrieren, indem man Grenzen setzt oder verschiebt, Ritter platziert oder auch starke Politikkarten aus einer anfänglich großen und dann stetig schrumpfenden Auswahl zieht. Überall reizen Möglichkeiten, lauern Gefahren, …

Fürsten von Florenz: ausgebremst!

Wir starten mit ziemlich viel Geld und bieten um Bereicherungen für unseren Hof, deren Wertigkeit nicht so recht klar ist (in den ersten Partien schon mangels Erfahrung, später mangels Wissen, was die anderen tatsächlich brauchen), was die Versteigerung teilweise etwas orientierungslos (bzw. Bluffen notwendig) macht. Dann bauen wir Gebäude, deren Wertigkeit von unseren Karten abhängen, …

Isle of Skye: Taktisches Puzzle!

Der Vergleich zu Carcassonne liegt zwar nahe, doch ist das Spielgefühl völlig anders: Jede:r hat sein eigenes Stammesgebiet, es werden keine Figuren gesetzt und jedes Plättchen will erst einmal erstanden werden. Im Grunde haben die Spiele bis auf viereckige Plättchen, die man nicht beliebig aneinander legen darf, nichts miteinander zu tun. In jedem Fall fehlt …