Fürsten von Florenz: ausgebremst!

Wir starten mit ziemlich viel Geld und bieten um Bereicherungen für unseren Hof, deren Wertigkeit nicht so recht klar ist (in den ersten Partien schon mangels Erfahrung, später mangels Wissen, was die anderen tatsächlich brauchen), was die Versteigerung teilweise etwas orientierungslos (bzw. Bluffen notwendig) macht. Dann bauen wir Gebäude, deren Wertigkeit von unseren Karten abhängen, die wir mit Glück auf die Hand bekommen, obwohl die Karten anscheinend eigentlich gar keinen relevanten Glücksfaktor bilden sollen, denn wir dürfen, egal um welchen der drei Stapel es geht, fünf ziehen und dann eine behalten. Eine Auslage ist allerdings nicht möglich, weil es der Bietphase ihrer Spannung beraubt, wenn bekannt wäre, wer welche Karte hat.

Bewertung: Naja!

Das alles ist recht konstruiert und irgendwie eine seltsame Mischung aus gebremstem Glück, gebremstem Versteigern, gebremstem Puzzeln und gebremstem Bauen. Dabei folgt der Ablauf einem starren Rahmen, innerhalb dessen wir möglichst gut abzuschneiden versuchen. All das ist mittlerweile woanders besser umgesetzt: Versteigern, Puzzeln, Bauen. Die Strategien spielen sich zudem nicht so unterschiedlich, denn letztlich geht es stets um eine bestimmte Kombination aus Gebäuden, Parkelementen und Freiheiten, die sich so ergänzen, dass wir möglichst viele Persönlichkeiten damit an unseren Hof locken können.

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