Quadropolis: Schöne Knobelaufgabe!

Jeder versucht für sich die beste Kombination zu legen, kann aber nicht unabhängig von den anderen planen, da sich alle aus dem gleichen Bestand bedienen und dort wird einem gerne mal das passende weggeschnappt oder man darf es gerade nicht nehmen. Somit transportiert das Spiel eine vielschichtige Kombinatorik, ohne dass die Interaktion völlig verloren geht. …

Scout: Runde Sache!

Reihum spielen wir eine Show aus aufsteigenden oder gleichen Werten von unserer Hand, die wir nicht sortieren dürfen, und versuchen gleichzeitig durch geschicktes Ablegen neue starke Kombinationen zusammen rücken zu lassen. So weit ist das Prinzip von Krass Kariert bekannt. Doch hier läuft es runder, denn wann immer wir nicht überbieten können, dürfen wir eine …

The Mind: Schäfchen zählen!

Schäfchen zählen! Und beim richtigen Schaf die Karte rauslegen, falls man nicht schon eingeschlafen ist. Im Vergleich zu The Game hat man hier einfach die spielerische Komponente entfernt und stupides Karten ablegen beinahe esoterisch verpackt, nur um dann doch aufs Zeitgefühl zu schielen. Warum nicht gleich noch ein Metronom empfehlen, falls das nicht vorhanden ist? …

Flip 7: Was soll das?

1997 erschafft Peter Neugebauer mit Kleine Fische ein Kinder- und Familienspiel, das das Push-Your-Luck-Prinzip wunderbar in ein Kartenspiel übersetzt und von Franz Vohwinkel grandios illustriert wurde. Der Kofferfisch ist bei uns bis heute legendär. 27 Jahre später ist sich der Kosmos-Verlag nicht zu schade auf eine Adaption der gleichen Spielidee, allerdings in müdem Design, aufzudrucken, …

Qwinto: Spielräume!

Eine Variation zu Qwixx, die Spielräume eröffnet. Würfle ich mit einem, zwei oder drei Würfeln und in welches Feld der Zeile trage ich die Zahl dann ein. Wo Qwixx restriktiv ist, lässt Qwinto freie Hand. Das heißt aber auch: Wo Qwixx das Spiel fließen lässt, fangen bei Qwinto Überlegungen an. Überlegungen, die irgendwie taktische Möglichkeiten …

Ninety Nine: Mehrphasiges Kartenablegen!

Da wird eine Karte aufsteigend bei sich angelegt und dann mehrere nach drei Regeln auf zwei Ablegestapel abgelegt. Umso mehr, desto besser. Der Erfolg hängt im Wesentlichen davon ab, was wir auf die Hand bekommen. Und so arbeiten wie jeweils unsere Phasen ab und hoffen dann darauf, möglichst gute Karten nachzuziehen. Das sorgt für lange …

Familienspiele ab 8 Jahren

Zug um Zug, Spiel des Jahres 2004, ist kein verkopftes, verbissenes Spiel. Es geht locker von der Hand und bedient die Freude, die viele dabei verspüren, etwas planen und aufbauen zu dürfen. Das Thema Eisenbahn tut dazu sein Übriges. Spannung kommt dadurch auf, dass andere die eigenen Pläne durchkreuzen, wenn man zu spät eine wichtige …

Kingdom Builder: Trocken!

Ist man zunächst recht limitiert in den Möglichkeiten, versucht man das durch Erreichen von möglichst vielen der Bonus-Ortsplätzchen zu verbessern. Damit nehmen die Möglichkeiten zwar zu, aber letztlich bleibt man doch ausgeliefert. Man versucht unentwegt, so zu setzen, dass die Wahrscheinlichkeit möglichst hoch ist, dass man seine Siedlungen streuen kann, aber dann zieht man halt …

Memoir ’44: Höhen und Tiefen!

Memoir ’44 kombiniert das typische Gefühl eines Kartenspiels mit würfelbasiertem Kampf. Das klingt nach viel Glück, das da gehandhabt werden will, und genau darum geht es. Jeden Zug stehen wir vor der Frage, aus den den 4-5 Karten auf der Hand abzulesen, was sich damit sofort und in den nächsten Zügen anfangen lässt. Versucht man …

Dominion: Auslage lesen!

Es gilt, aus den ausliegenden Karten diejenige Strategie herauszulesen, die am erfolgvesprechendsten ist. Danach beginnt dann der Wettlauf gegen die anderen, je nach Deck mit mehr oder weniger Interaktion. Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten der Auslage können die passenden Strategien dann jeweils sehr verschieden aussehen, sodass es nie langweilig wird. Durch das Mischen der Karten kommt …