Quips

Theo Coster / Ora Coster: Quips

Viele Eltern von heute kennen Quips aus ihrer eigenen Kindheit, weil es schon damals auf dem Markt war. Noch immer bietet es einen leichten Einstieg in die Spielewelt, der aber zuweilen etwas in eine Würfelorgie ausartet.

Bewertung: Naja!

Geschichte: Kinderspiel der vorherigen Generation

Eines der älteren Spiele für die ganz Kleinen, das Ravensburger 1972 heraus brachte. Obwohl es nicht so prominent ist, wie andere Titel, ist Quips heute noch erhältlich. Vermutlich, weil viele Eltern es einfach noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen.

Mechanik: Farbsteine unterbringen

Würfeln, Farbsteine nehmen und passend auf einem der verschiedenen Spielertableaus unterbringen. Nach und nach füllen sich dann die Lücken.

Interaktion: verschenkt

Interaktion findet eigentlich keine statt, aber die Spielanleitung schlägt vor, dass überzählige Farbsteine an Mitspieler verschenkt werden.

Glück: ganz viel

Um das eigenen Tableau voll zu bekommen, muss man, je nach Variante, die richtigen Farben ziehen oder würfeln. Hohe Würfelzahlen beschleunigen den Fortschritt freilich auch. Wenn man aber Farben würfelt, die man nicht mehr braucht, kommt man in der Runde nicht voran.

Aufmachung: klassisch

Spielertableaus mit Bildern und Vertiefungen drauf, in die dann die klassischen Holzzylinder eingesetzt werden. Unspektakulär aber solide.

Komplexität: abarbeiten

In einem solchen Spiel hat Komplexität nichts verloren und so können die Kinder einfach ihr Tableau abarbeiten und müssen am Ende auf die richtigen Würfelergebnisse hoffen.

Thematik: für jede/n was dabei

Nunja, jedes Spielertableau ziert ein anderes Bild und verkörpert damit auch ein völlig anderes Thema. Das geht ganz einfach deswegen, weil das Thema völlig egal ist. Das aber hat den Vorteil, dass jedes Kind sich sein Wunschbild nehmen kann.

Spieldauer: 15 Minuten

Eine viertel Stunde lang Farben würfeln und die Steine dann an den richtigen Stellen platzieren, ermöglicht einen leichten Einstieg in die Spielewelt.

Spielerzahl: 2-4

Aufgrund des unabhängigen Befüllens der Tableaus ist die Spielerzahl völlig unerheblich. Am Ablauf ändert sich dadurch nichts.

Spielalter: 3-4 Jahre

Quips können die Kinder früh spielen, sollten aber mindestens drei Jahre alt sein, weil die Spielsteine doch nicht allzu groß sind und verschluckt werden könnten. So leicht es den Einstieg in die Spielewelt macht, so schnell verlieren die Kinder auch das Interesse daran.

Spielgefühl: würfeln, würfeln, würfeln

Vor allem zum Ende hin artet das Spiel ein wenig in eine Würfelorgie aus, wenn die fehlenden Farben nicht kommen wollen.

Autor: Theo Coster und Ora Coster

Theo Coster, der zusammen mit seiner Frau Ora Coster, das Spiel erfunden hat, ging zusammen mit Anne Frank in Amsterdam aufs Gymnasium, entging aber der Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten durch eine falsche Identität. Später gründete er in Israel die Firma Theora Design, die bis heute unter anderem Spiele entwickelt.

Preis: puh

Für circa 25 Euro bekommt man diesen Klassiker von Ravensburger, was trotz des soliden Materials nicht gerade günstig ist.

Vergleich: kurzlebig

Quips eignet sich als Spiel zum Einstieg hat aber später durch andere Spiele ab 3 Jahren starke Konkurrenz bekommen.

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