Hilfe! Ich kann mir keine sechs Dinge merken! Die engen Grenzen der eigenen Merkfähigkeit verdeutlicht dieses Spiel doch sehr eindrücklich. Diese Erkenntnis ist tatsächlich mal ganz lustig. Nach dem dritten Mal ist der Neuigkeitswert dann aber nicht mehr so gruß und darüber hinaus wird nix geboten. Mindestens fünf Spielende sollten es schon sein, sonst kann …
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Der Herr der Ringe: die zwei Türme Kartenspiel
Simple Set-Collection: zwei Karten ziehen, eine ablegen und so möglichst die Mehrheit für eine der nächsten gewerteten Eigenschaften erlangen. Einerseits beweist hier Reiner Knizia einmal mehr, mit welch erstaunlich einfachen Mitteln sich ein leichtgängiges, kleines Spiel schaffen lässt. Andererseits gibt es dann doch nicht genug her, ums öfter zu spielen. Bewertung: Naja!
Quadropolis: Schöne Knobelaufgabe!
Jeder versucht für sich die beste Kombination zu legen, kann aber nicht unabhängig von den anderen planen, da sich alle aus dem gleichen Bestand bedienen und dort wird einem gerne mal das passende weggeschnappt oder man darf es gerade nicht nehmen. Somit transportiert das Spiel eine vielschichtige Kombinatorik, ohne dass die Interaktion völlig verloren geht. …
Scout: Runde Sache!
Reihum spielen wir eine Show aus aufsteigenden oder gleichen Werten von unserer Hand, die wir nicht sortieren dürfen, und versuchen gleichzeitig durch geschicktes Ablegen neue starke Kombinationen zusammen rücken zu lassen. So weit ist das Prinzip von Krass Kariert bekannt. Doch hier läuft es runder, denn wann immer wir nicht überbieten können, dürfen wir eine …
The Mind: Schäfchen zählen!
Schäfchen zählen! Und beim richtigen Schaf die Karte rauslegen, falls man nicht schon eingeschlafen ist. Im Vergleich zu The Game hat man hier einfach die spielerische Komponente entfernt und stupides Karten ablegen beinahe esoterisch verpackt, nur um dann doch aufs Zeitgefühl zu schielen. Warum nicht gleich noch ein Metronom empfehlen, falls das nicht vorhanden ist? …
Flip 7: Was soll das?
1997 erschafft Peter Neugebauer mit Kleine Fische ein Kinder- und Familienspiel, das das Push-Your-Luck-Prinzip wunderbar in ein Kartenspiel übersetzt und von Franz Vohwinkel grandios illustriert wurde. Der Kofferfisch ist bei uns bis heute legendär. 27 Jahre später ist sich der Kosmos-Verlag nicht zu schade auf eine Adaption der gleichen Spielidee, allerdings in müdem Design, aufzudrucken, …
Colt Express: Unterhaltsam!
Statt der vielen Felder auf einem Spielplan von RoboRally gibt es hier nur einen Zug mit oben und unten. Entsprechend verringern sich die Möglichkeiten und erhöht sich das Gedränge. Der Spielverlauf schwankt folgerichtig zwischen vorhersehbar und chaotisch. Das kann sehr lustig sein, dann aber auch ein eher erwartbares Abarbeiten der Karten. Besonders fehl am Platz …
Burger vs Pizza: kein Fastfood!
Burger Joint hat es 2010 auf die Nominierungsliste des IGA (International Gamers Award) geschafft. Acht Jahre später wurde das Spiel als Burger vs Pizza auf deutsch heraus gebracht und mittlerweile verschenken es Online-Händler. Was ist da los? Handelt es sich um eine gutes Spiel, das Europäer nicht zu schätzen wissen, oder fahren die Leute beim …
Bomb Busters: Crew in schlicht!
Wir sortieren unsere Kabel aufsteigend, doch das reicht noch nicht um loszulegen. Deshalb weisen wir jeweils ein Kabel für die anderen sichtbar aus, sodass die ersten Rateversuche nicht Glückssache sind, sondern bombensicher. Sodann klappern wir erst einmal diese offenen Tipps ab und danach ergeben sich erste klare Schlussfolgerungen. Damit schalten wir Hilfekarten frei, mit denen …
Qwinto: Spielräume!
Eine Variation zu Qwixx, die Spielräume eröffnet. Würfle ich mit einem, zwei oder drei Würfeln und in welches Feld der Zeile trage ich die Zahl dann ein. Wo Qwixx restriktiv ist, lässt Qwinto freie Hand. Das heißt aber auch: Wo Qwixx das Spiel fließen lässt, fangen bei Qwinto Überlegungen an. Überlegungen, die irgendwie taktische Möglichkeiten …
