Rangliste Kinderspiele ab 4 Jahren

Rang123456
SpielTier auf TierViva Maus!Zicke Zacke HühnerkackeClownUNO juniorDa ist der Wurm drin
Alter4-84-64-84-64-64-6
Spieler2-42-42-42-62-42-4
Dauer152015101015
Preis🙂😐😐🙂😐🙁
Aufmachung🙂🙂🙂🙂🙂😐
elterntauglich🙂🙂🙂😐😐😐
Glückmäßigvielkaumsehr vielvielviel
Rangliste Kinderspiele ab 4 Jahren
Klaus Miltenberger: Tier auf Tier
Klaus Miltenberger: Tier auf Tier

Ab vier Jahren gibt es einige Spiele, bei den Eltern schon mal gefordert werden. So wird bei Tier auf Tier die Geschicklichkeit auf die Probe gestellt. Es gilt wunderbare Tierfiguren aus Holz auf einem Krokodil unterzubringen. Reihum versucht man alle seine Tiere auf den anwachsenden und zunehmend wackeligen Stapel unterzubringen. Ein Würfel macht dazu noch die ein oder andere Vorgabe, damit es nicht zu einfach wird und die nötige Portion Glück hinzu kommt. So gewinnt nicht immer die oder der Geschickteste. Die höchst unterschiedlich geformten Tiere sorgen außerdem für genügend Abwechslung beim Stapeln. Weil es locker und lustig zugeht, macht Tier auf Tier nicht selten sogar Leuten Spaß, die Geschicktlichkeitsspielen sonst fern bleiben. Für unter zwanzig Euro bekommt man hier tolles Material für ein wunderbar umgesetztes Stapelspiel.

Viva Maus!
Manfred Ludwig: Viva Maus!

Für Vierjährige gibt es aber auch schon die ersten Würfelspiele mit Entscheidungsbedarf. Bei Viva Maus!, das früher unter dem Namen Viva Topo! verkauft wurde, gilt es zu überlegen, welche seiner Mäuse man laufen lässt und wann es an der Zeit ist, lieber in einem Loch zu verschwinden. Denn im Laufe des Spiels rückt die Katze immer näher, die gerne ein paar Mäuse verspeist. Ein echtes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem richtig Spannung aufkommt! Wessen Mäuse die am weitesten entfernten Löcher erreichen, heimst am meisten Käse ein und gewinnt das Spiel. Die wunderbar gestalteten Holzfiguren rechtfertigen auch den Preis von gut zwanzig Euro.

Zicke Zacke Hühnerkacke
Klaus Zoch: Zicke Zacke Hühnerkacke

Zicke Zacke Hühnerkacke ist eine richtig flotte Memory-Variante. Wer sich merken kann, wo was liegt, kommt mit seinem Huhn schnell voran und kann anderen ihre Federn abjagen. Wer alle überholt hat, gewinnt. Anfangs geht es nur langsam vorwärts, doch nach und nach merkt man sich die richtige Reihenfolge und die Hühner laufen immer schneller, wobei sie sich gegenseitig die Federn rupfen. Wer dann als erster den kompletten Parcour drauf hat, gewinnt das Spiel. Für Eltern ist das Spiel nur schwer zu gewinnen, vor allem da es gerne mal zwei, drei oder mehr Partien hintereinander werden und das Erwachsenenhirn die Runden durcheinanderbringt. Entsprechend groß ist der Spaß für die Kinder! Auch hier rechtferigen die aufwendigen Holzfiguren die gut zwanzig Euro, die das Spiel kostet.

Edith Schlichting: Clown
Edith Schlichting: Clown

Das Clown-Spiel wird schon seit 1975 verkauft und darf deshalb als Klassiker gelten. Angefangen bei den Füßen gibt der Würfel aus welchen Teilen der eigene Clown zusammenzusetzen ist. Und so kommt es, dass auf kurzen Beinen, ein gewaltiger Oberkörper sitzt, der dann vielleicht von einem winzigen Schädel mit großem Hut gekrönt wird. Das Spiel lebt vom lustigen Anblick der unproportional zusammengewürfelten Figuren. Nebenbei darf man gelegentlich noch anderen ein Teil abluchsen, was den Spaßfaktor noch etwas hebt. Ein ebenso einfaches wie kurzweiliges Spiel, das schon für unter zehn Euro erhältich ist.

UNO junior
UNO junior

Die Vermarkter von UNO haben erkannt, dass Mau-Mau ist für Vierjährige noch etwas schwer zu spielen ist, zumal wenn man dafür ein französisches Blatt wählt. Deshalb bieten sie die Variante UNO junior an, bei der auf jeder Karte zu jeder Zahl immer das gleiche Tier abgebildet ist. Das Kind muss somit keine Zahlen lesen können, sondern legt einfach Nashorn auf Nashorn. Außerdem wurden noch die ganz fiesen Karten entfernt und schon kann man mit Vierjährigen ein lockeres UNO spielen. Allein, dass für die paar Karten (es sind nur 56) zehn Euro berappen muss, trübt die Freude.

Carmen Kleinert: Da ist der Wurm drin
Carmen Kleinert: Da ist der Wurm drin

2011 konnte Carmen Kleinert mit einer Variante von Tempo, kleine Schnecke die begehrte Auszeichnung Kinderspiel des Jahres gewinnen. Der Clou ist, dass man das Rennen zu einem guten Teil nur erahnen kann, denn es läuft unterirdisch (bzw. unterkartonisch) ab. Je nach Würfelfarbe verlängert man seinen Wurm jede Runde mehr oder weniger. Wessen Wurm am schnellsten wieder zum Vorschein kommt, gewinnt das Rennen. Dennoch weist Da ist der Wurm drin eine so große Ähnlichkeit zum Schneckenrennen auf, dass man sich fragen kann, ob sich der Preis von über zwanzig Euro lohnt, zumal die Ausstattung hauptsächlich aus Karton besteht. Daran ändert auch die Variante nichts, bei der die Spieler durch einen Tipp auf den Spielverlauf noch ein Wurmteil extra ergattern können, denn das wird erst interessant, wenn die Kinder sich bereits anderen Spielen zuwenden.

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