Auf dem Karton prankt groß und breit der Schriftzug von Dungeons & Dragons. Auf der Rückseite ist von Quests und Abenteurern die Rede. Drin ist aber lediglich ein allzu gewöhnliches Arbeitereinsetzspiel: Wir setzen Arbeiter ein, mit denen wir Ressourcen sammeln, mit denen wir Aufträge erfüllen, mit denen wir Punkte machen. Bewertung: Naja!
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Architekten des Westfrankenreichs: umso mehr, desto besser!
Nach und nach sammeln wir hier unsere Arbeiter bei den Einsatzfeldern. Umso mehr, desto besser! Denn drei Arbeiter holen dreimal so viele Steine aus dem Steinbruch wie einer allein. Fast wie im richtigen Leben, nur dass es keine faulen Kerle gibt. Unglücklicherweise können wir die Arbeiter nicht gleichzeitig los schicken, sondern jede Runde nur einen. …
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Agricola Moorbauern: nur für Süchtige!
Die Moorbauern-Erweiterung für Agricola kommt in drei Ausbaustufen daher, weil sie dem ohnehin nicht ganz einfachen Grundspiel noch ein paar Dinge hinzufügt, die beachtet werden wollen: Der Hofplan ist nicht leer, sondern Bäume müssen erst gefällt und Moore trocken gelegt, außerdem Räume beheizt und Sonderaktionen im Auge behalten werden. Außerdem gibt es jetzt Pferde, zusätzlich …
Wasserkraft: Gemeinheit!
Gemeinheit! Das Spiel ist eine einzige Gemeinheit. Ständig wird einem das Wasser abgegraben. Ständig fehlt immer genau eine Ressource, um den richtig guten Zug zu machen. Ständig bringt die Energieerzeugung eine Einheit zu wenig, um den schönen Auftrag zu erfüllen. Ständig sind die anderen einen Schritt voraus, um Punkte beim Rundenende zu machen. Einfach eine …
Kanban: Fabrikspiel!
Riecht nach Arbeit, schmeckt aber nach Spiel pur! Titel und Aufmachung lassen Wiederholung des Arbeitsalltags befürchten, die Regelfülle ebenso. Nach einer Partie stellen sich die aber als erstaunlich elegant und eingängig heraus. Fortan kann man sich an verschiedensten mittel- bis langfristigen Strategien und kurzfristigen taktischen Manövern austoben. Jede Partie verläuft erfrischend anders. Thematisch bildet Lacerda …
Arler Erde: Warmer Punkteregen!
Das Bauerndasein in Uwe Rosenbergs ostfriesischer Heimat war um 1800 recht sorgenlos, wenn man das Spiel Arler Erde als Maßstab nimmt. War bei Agricola oft genug schon die Beschaffung der Nahrungsmittel nicht ohne Schwierigkeiten und alles weitere harte Arbeit, jeder Punkt redlich verdient; vergrößert sich der Hof in Arle beinahe von selbst. Was man auch …
Russian & Ultimate Railroads: Selbstbelohnungsorgie!
Egal, was ich mache, mit jeder Runde werde ich mit mehr Punkten überschüttet. Die Frage ist nur: Mit welcher Strategie und mit welchen Detailentscheidungen bekomme ich am meisten rausgequetscht. Verschiedene Boni lassen sich auf verschiedene Weise kombinieren, und heizen die Belohnung immer weiter an. Widerstände, Rückschläge, Querschüsse? Fehlanzeige! Obwohl es sich um ein Arbeitereinsetzspiel handelt, …
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Tzolkin: Die Mayas lebten nicht im Überfluss!
Alles, was die Mayas sich aufgebaut haben, war das Werk unendlich mühsamer Arbeit kombiniert mit beinahe verschrobener Liebe zu verschlungenen Zusammenhängen. Und genau so läuft auch das Spiel Tzolkin. Ohne Industrialisierung keine Maschinerie, kein Engine-Building, wie es im besten Boardgaming-New-German heißt. Statt dessen herrscht ein Ressourcenmangel, der Findigkeit um so notwendiger macht. Alle Mühen werden …
Agricola – die Bauern und das liebe Vieh: Massentierhaltung!
Das Ziel ist ein wenig zweifelhaft und passt nicht so recht ins 17. Jahrhundert, in das uns das große Agricola im Jahr 2008 entführt hat: denn das Ziel, sofern man denn auf Punkte spielt, kann nur lauten: Massentierhaltung! In dieser 2-Spieler-Variante des thematischen und komplexen Bauernhofspiels werden keine Bauern mehr ernährt, keine Äcker bewirtschaftet und …
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Räuber der Nordsee: Wikingerhüpfen
In unserem Wikingerdorf hüpfen wir so lange hin und her, bis wir alles für eine Plünderfahrt zusammen haben: Mannschaft, Proviant, Gold und ein wenig Bewaffnung schadet auch nicht. Die Plünderung verläuft dann gänzlich unspektakulär und immer erfolgreich, wenn man mal davon absieht, dass man nicht immer die volle Punktzahl abgreift. Bewertung: Naja!