
Reihum spielen wir eine Show aus aufsteigenden oder gleichen Werten von unserer Hand, die wir nicht sortieren dürfen, und versuchen gleichzeitig durch geschicktes Ablegen neue starke Kombinationen zusammen rücken zu lassen. So weit ist das Prinzip von Krass Kariert bekannt. Doch hier läuft es runder, denn wann immer wir nicht überbieten können, dürfen wir eine ausliegende Karte nehmen und zur Verbesserung der Hand einfügen, wobei alle Karten je nach Steckrichtung zwei verschiedene Werte haben. Das verleiht dem Aufnehmen von Karten einige taktische Möglichkeiten. Scout wird deshalb auch ohne Sonderkarten, die bei Krass Kariert regelmäßig unvorhersehbares Chaos verbreiten, nicht langweilig. Runde um Runde stehlen wir uns buchstäblich so mit unseren Shows die Schau, denn wir dürfen überbotene Kombinationen der anderen als Punkte einsammeln. Am liebsten hätten wir aber den Zirkus ganz für uns allein, weil alles, was die anderen nicht zur Aufführung bringen, Minuspunkte einbringt. Ja, so ein Zirkus ist kein Ponyhof.
Bewertung: Empfehlung!
