
Ein Bauernhof war im 17. Jahrhundert harte Arbeit und ist es bei Uwe Rosenberg heute noch. Man versucht seine Familie durchzubringen und sich etwas aufzubauen. Auch mit den Nachbarn hat man gelegentlich zu tun, wenn die im Wald, am Fischteich oder in der Lehmgrube zuvor kommen. Aber letztlich ist man dann doch auf sich allein gestellt und muss gut planen. Unter den Spielen, die weniger interaktiv laufen, sticht Agricola heraus. Es läuft rund, ermöglicht erfreulich ertragreiche Zugkombinationen, und doch sorgt fortwährender Mangel für Bodenhaftung, während man sich zugleich mit den Mitspielern in einem intensiven Wettbewerb um die besten Plätze befindet. Die zugängliche Einsteiger-Variante ohne Karten (die in der alten Auflage als Familienversion bezeichnet wird) lässt sich mit motivierten Kindern tatsächlich schon ab 10 Jahren spielen.
Bewertung: Spitze!

4 Kommentare zu “Agricola: Harte Arbeit!”
[…] und vielleicht auch ein wenig durch das turbulente Zweipersonenspiel Babel, begeisterte mit Agricola die Fangemeinde komplexer Spiele. Weniger anspruchsvoll, aber ein wenig ungewöhnlich, um nicht zu […]
[…] Ziel ist ein wenig zweifelhaft und passt nicht so recht ins 17. Jahrhundert, in das uns das große Agricola im Jahr 2008 entführt hat: denn das Ziel, sofern man denn auf Punkte spielt, kann nur lauten: […]
[…] Heimat war um 1800 recht sorgenlos, wenn man das Spiel Arler Erde als Maßstab nimmt. War bei Agricola oft genug schon die Beschaffung der Nahrungsmittel nicht ohne Schwierigkeiten und alles weitere […]
[…] wird Caverna mit Agricola verglichen. Denn wie dort geht es um Landwirtschaft, gibt es Schafe, Schweine, Rinder, Äcker, […]