The Mind: Schäfchen zählen!

Schäfchen zählen! Und beim richtigen Schaf die Karte rauslegen, falls man nicht schon eingeschlafen ist. Im Vergleich zu The Game hat man hier einfach die spielerische Komponente entfernt und stupides Karten ablegen beinahe esoterisch verpackt, nur um dann doch aufs Zeitgefühl zu schielen. Warum nicht gleich noch ein Metronom empfehlen, falls das nicht vorhanden ist? …

Flip 7: Was soll das?

1997 erschafft Peter Neugebauer mit Kleine Fische ein Kinder- und Familienspiel, das das Push-Your-Luck-Prinzip wunderbar in ein Kartenspiel übersetzt und von Franz Vohwinkel grandios illustriert wurde. Der Kofferfisch ist bei uns bis heute legendär. 27 Jahre später ist sich der Kosmos-Verlag nicht zu schade auf eine Adaption der gleichen Spielidee, allerdings in müdem Design, aufzudrucken, …

Burger vs Pizza: kein Fastfood!

Burger Joint hat es 2010 auf die Nominierungsliste des IGA (International Gamers Award) geschafft. Acht Jahre später wurde das Spiel als Burger vs Pizza auf deutsch heraus gebracht und mittlerweile verschenken es Online-Händler. Was ist da los? Handelt es sich um eine gutes Spiel, das Europäer nicht zu schätzen wissen, oder fahren die Leute beim …

Castle Combo: Kombo-Lotterie!

Noch eine Iteration von: wir nehmen aus der Mitte und legen in unserem Bereich an. In diesem Fall geschieht es mit Karten in einem 3 mal 3 Raster. Es gibt ganz viele Kombos und ganz wenig Interaktion, außer man studiert die Karten der anderen die ganze Zeit genau und ist bereit fürs Abräumen der Auslage …

Kavango: So ein Zufall!

Drei Runden lang draften wir zehn Karten in unser Reservat, das ein komplett funktionsloses Brett zur Kartenablage darstellt. In der ersten Runde legen wir Produzenten, welche die Voraussetzung bilden, um Tiere in den Runden zwei und drei legen zu können. Da wir aber nicht wissen, was kommt, geschieht das ins Blaue hinein. Entsprechend zufällig spielt …

Ninety Nine: Mehrphasiges Kartenablegen!

Da wird eine Karte aufsteigend bei sich angelegt und dann mehrere nach drei Regeln auf zwei Ablegestapel abgelegt. Umso mehr, desto besser. Der Erfolg hängt im Wesentlichen davon ab, was wir auf die Hand bekommen. Und so arbeiten wie jeweils unsere Phasen ab und hoffen dann darauf, möglichst gute Karten nachzuziehen. Das sorgt für lange …

On Mars: aufgezwungen!

Das grandiose Kanban, das uns Fahrzeugentwicklung spielerisch erleben lässt, hat uns aufgezwungen, ein weiteres Spiel von Vital Lacerda anzuschaffen. Die guten Rezensionen, die ein komplexes Feinschmeckerspiel versprechen, haben uns aufgezwungen, zu On Mars zu greifen. Das umfangreiche, umständliche und unübersichtliche Regelwerk hat uns aufgezwungen, einige Partien zu spielen, um sicher zu gehen, dass wir richtig …

Farmerama: Wie sich die Zeiten ändern!

Uwe Rosenberg kombiniert eine Variante des Ressourcenrads aus seinem Spiel Ora et Labora (aus dem Jahr 2011) mit einer Variante des Auswahlmechanismus von Race for the Galaxy (Thomas Lehmann, 2008), das sich ja wiederum bei San Juan (Andreas Seyfarth, 2004) bedient hat. Anwendung findet diese Collage in Rosenbergs Spezialgebiet: der Landwirtschaft. Wir sähen und ernten …

Radlands: angestrengt martialisch!

Die ganze Aufmachung ist ziemlich klischeehaft gewaltorientiert ohne jedes Augenzwinkern und das Spiel selbst läuft dann auch so. Der wichtigste Unterschied bei den Zugmöglichkeiten spricht Bände: Er besteht zwischen Beschädigen versus Zerstören. Bewertung: Gähn!