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Rajas of the Ganges: Eingeständnis!


Um Aktionen auszulösen, setzen wir mit Arbeitern Würfel ein und nehmen damit anderen die entsprechenden Felder weg. So weit haben wir es mit einem gewöhnlichen Arbeiter- bzw. Würfeleinsetzspiel zu tun. Hier setzen wir aber nicht einfach nur Würfel ein, sondern es muss an entscheidenden Stellen auch die passende Farbe sein. Das erhöht die Glücksabhängigkeit in einem Maße, dass es Einsatzfelder nötig macht, mit denen sich Würfel in andere Farben tauschen lassen. Dieses Eingeständnis, dass sich der Zufall anders nicht in Zaum halten ließ, kommt nicht von ungefähr, und verwandelt die grundsätzlich strategische Aufgabenstellung in einen kontinuierlichen Würfelbasar, bei dem gewinnt, wer weniger oft Würfelfarben und -zahlen konvertieren muss.

Bewertung: Naja!

Neu in die Spielewelt hat Rajas of the Ganges eine gegenläufige Leiste von Geld und Ruhm, die das Spielende einleitet, sobald sich die Wege dort kreuzen. Das ändert Spielgeschehen allerdings nur so viel, als dass sich Geld und Punkte etwas unterschiedlich gewichten lassen.

Das Thema ist zwar mal etwas anderes, wird aber spielerisch nicht reflektiert. In Sachen Variabilität kommt es an Marco Polo, den Klassiker des Würfeleinsetzens, bei Weitem nicht heran.

SpielRajas of the Ganges
AutorInka Brand / Markus Brand
Alter11
Dauer75
Bewertung
1 Spieler
2 Spieler
3 Spieler
4 Spieler
5 Spieler
6 Spieler
7+ Spieler
Aufmachung optisch
Aufmachung funktional
thematisch
Kinderspiel
Familienspiel
Kennerspiel
Expertenspiel
Zugänglichkeit
Regeleingängigkeit
Glücksfaktor
Taktik
Strategie(n)
Timing
Interaktion
Konfrontation
Kooperation
Konstruktion
Freiraum
Spielfluss
Dramaturgie
Anfangsspaß
Langzeitspaß

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