Rajas of the Ganges: Eingeständnis!

Um Aktionen auszulösen, setzen wir mit Arbeitern Würfel ein und nehmen damit anderen die entsprechenden Felder weg. So weit haben wir es mit einem gewöhnlichen Arbeiter- bzw. Würfeleinsetzspiel zu tun. Hier setzen wir aber nicht einfach nur Würfel ein, sondern es muss an entscheidenden Stellen auch die passende Farbe sein. Das erhöht die Glücksabhängigkeit in einem Maße, dass es Einsatzfelder nötig macht, mit denen sich Würfel in andere Farben tauschen lassen. Dieses Eingeständnis, dass sich der Zufall anders nicht in Zaum halten ließ, kommt nicht von ungefähr, und verwandelt die grundsätzlich strategische Aufgabenstellung in einen kontinuierlichen Würfelbasar, bei dem gewinnt, wer weniger oft Würfelfarben und -zahlen konvertieren muss.

Bewertung: Naja!

Neu in die Spielewelt hat Rajas of the Ganges eine gegenläufige Leiste von Geld und Ruhm, die das Spielende einleitet, sobald sich die Wege dort kreuzen. Das ändert Spielgeschehen allerdings nur so viel, als dass sich Geld und Punkte etwas unterschiedlich gewichten lassen.

Das Thema ist zwar mal etwas anderes, wird aber spielerisch nicht reflektiert. In Sachen Variabilität kommt es an Marco Polo, den Klassiker des Würfeleinsetzens, bei Weitem nicht heran.

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