Darwin’s Journey: wunderschön!

Wir ziehen die Schachtel aus dem Regal und erblicken eine einnehmende Illustration von einem alten Charles Darwin mit Buch in der Hand vor einem Schiff an einer exotischen Küste. Zum Zeitpunkt der Reise war Darwin zwar gar nicht alt, aber sein Aussehen im Alter ist viel bekannter, beinahe ikonisch. Dann öffnen wir die Schachtel und entdecken eine mindestens ebenso schöne Illustration von Darwin im Sessel. Nicht nur die Verpackung, auch das ganze Spiel besticht durch eine ebenso thematische wie einnehmende Gestaltung.

Bewertung: Empfehlung!

Wunderbar wird die Mechanik ins Thema eingebettet und nimmt uns mit auf eine Reise. Auf unserem Schreibtisch liegen Logbücher, in die wir die Tätigkeiten auf unserer Expedition eintragen. Wenn wir zur See fahren, tragen wir auf der Karte unsere Fahrt entlang der Küsten der Galapagos-Inseln mit unserem Schiff ab. Zu Land ziehen wir mit einem unserer Expeditionsführer über eine der Inseln auf der Karte. Dort können wir auch endemische Spezies erforschen, um sie als Erster der Akademie bekannt zu machen. Hinter den Siegeln der Post von dort wiederum, verbergen sich Hinweise, mit denen wir unsere Besatzungsmitglieder besser einsetzen können. Darüber hinaus verschafft uns anderweitige Korrespondenz und die Einrichtung von Lagern verschiedenste Vorteile.

Auf vielfältige Weise sammeln wir so Erkenntnisse, um Fortschritte bei der Evolutiostheorie zu erzielen. Spielmechanisch stellen Simone Luciani und Nestore Mangone bei diesem Arbeiteinsatzspiel die Weiterentwicklung und Spezialisierung von Arbeitern in den Mittelpunkt. Das funktioniert hervorragend und spielt sich fordernd, aber nicht ganz so variabel wie man das von ihren Meisterwerken gewohnt ist.

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