Jeder versucht für sich die beste Kombination zu legen, kann aber nicht unabhängig von den anderen planen, da sich alle aus dem gleichen Bestand bedienen und dort wird einem gerne mal das passende weggeschnappt oder man darf es gerade nicht nehmen. Somit transportiert das Spiel eine vielschichtige Kombinatorik, ohne dass die Interaktion völlig verloren geht. …
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Fürsten von Florenz: ausgebremst!
Wir starten mit ziemlich viel Geld und bieten um Bereicherungen für unseren Hof, deren Wertigkeit nicht so recht klar ist (in den ersten Partien schon mangels Erfahrung, später mangels Wissen, was die anderen tatsächlich brauchen), was die Versteigerung teilweise etwas orientierungslos (bzw. Bluffen notwendig) macht. Dann bauen wir Gebäude, deren Wertigkeit von unseren Karten abhängen, …
Scout: Runde Sache!
Reihum spielen wir eine Show aus aufsteigenden oder gleichen Werten von unserer Hand, die wir nicht sortieren dürfen, und versuchen gleichzeitig durch geschicktes Ablegen neue starke Kombinationen zusammen rücken zu lassen. So weit ist das Prinzip von Krass Kariert bekannt. Doch hier läuft es runder, denn wann immer wir nicht überbieten können, dürfen wir eine …
Toledo: Laufspiel mit Varianz!
Bei Toledo handelt es sich um ein Laufspiel, bei dem wir auf dem Weg vom Dom zur Festung Alcazar in Toledo mal eben nebenbei die wertvollsten Schwerter schmieden. Welche Aktionen die einzelnen Felder auslösen, ist dabei Teil des Spiels und bestimmen wir selbst. Unsere Zugeffizienz, das entscheidende bei jedem Laufspiel, hängt dann davon ab, wie …
Mare Nostrum Empires: Raffiniertes Strategiespiel!
Hier treffen fünf Herrscher von Rom, Karthago, Griechenland, Ägypten und Persien aufeinander und jede:r hat unterschiedliche Startbedingungen. Die Handelsphase ändert zwar nichts an der Quantität der Ressourcen reguliert aber auf zügige und elegante Weise, was sich damit ausrichten lässt. In der Bauphase muss genau darauf geachtet werden, was die anderen im Schilde führen. Die Bewegungs- …
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The Mind: Schäfchen zählen!
Schäfchen zählen! Und beim richtigen Schaf die Karte rauslegen, falls man nicht schon eingeschlafen ist. Im Vergleich zu The Game hat man hier einfach die spielerische Komponente entfernt und stupides Karten ablegen beinahe esoterisch verpackt, nur um dann doch aufs Zeitgefühl zu schielen. Warum nicht gleich noch ein Metronom empfehlen, falls das nicht vorhanden ist? …
Aquileia: Mehrere Spiele in einem!
Anders als bei manch anderem Arbeitereinsetzspiel findet die Interaktion nicht nur bei Vergabe der Aktionsfelder statt, sondern auch bei Gladiatorenkämpfen, Wagenrennen und Versteigerungen. Außerdem treiben Diebe ihr Unwesen, finden Märkte statt und wird in Handwerksbetrieben gearbeitet. Entsprechend kann man nicht nur über eines der vier Villenviertel gewinnen, sondern auch mit den Handwerkern oder den Gladiatoren. …
Flip 7: Was soll das?
1997 erschafft Peter Neugebauer mit Kleine Fische ein Kinder- und Familienspiel, das das Push-Your-Luck-Prinzip wunderbar in ein Kartenspiel übersetzt und von Franz Vohwinkel grandios illustriert wurde. Der Kofferfisch ist bei uns bis heute legendär. 27 Jahre später ist sich der Kosmos-Verlag nicht zu schade auf eine Adaption der gleichen Spielidee, allerdings in müdem Design, aufzudrucken, …
Nations: Abklatsch!
Warum Nations nehmen, wenn man Through the Ages haben kann? Letzteres bringt mehr Stimmung, mehr Dilemma, mehr Wandel unter, wo ersteres eher mechanisch daher kommt. Ja, der Zeitbedarf bei Nations ist nicht ganz so groß, aber es sind doch Stunden voller Wehmut in denen wir daran denken, dass wir ein intensives Spielerlebnis anstatt einer trockenen …
Colt Express: Unterhaltsam!
Statt der vielen Felder auf einem Spielplan von RoboRally gibt es hier nur einen Zug mit oben und unten. Entsprechend verringern sich die Möglichkeiten und erhöht sich das Gedränge. Der Spielverlauf schwankt folgerichtig zwischen vorhersehbar und chaotisch. Das kann sehr lustig sein, dann aber auch ein eher erwartbares Abarbeiten der Karten. Besonders fehl am Platz …
