Harmonies: Puzzle!

Genauso solitär wie Cascadia, aber weniger elegant und glückslastiger, da es keine gemeinsamen Ziele gibt, die von Anfang an bekannt sind. Statt dessen kommen die Ziele nach und nach in die Auslage und man bedient sich für sich daraus. Manche Ziele, die auftauchen, passen perfekt, andere hingegen nicht. Manche Spieler erfreuen sich dadurch leicht verdienter …

Camelot jr: Knobeln für die Kleinen!

Rätsel in allen Schwierigkeitsstufen: von ganz leicht bis richtig knifflig. Wie bekommt man nur einen Weg hin, der den Prinzen zur Prinzessin führt? Wem es Spaß macht zu knobeln, dem dürfte das Spiel gefallen. Das Material ist einfach wunderbar. Eigentlich für Kinder gedacht, versuchen sich schnell mal auch Mama oder Papa. Ein wuderbares Rätselspiel für …

Knarr: Wikinger-Express!

Wir stellen mal eben ein Crew zusammen, treiben Handel und nehmen Ländereien ein. Eine halbe Stunde reicht für ein flottes Wikingerleben. Die Aktionen gehen ebenso schnell wie die Spielentwicklung. Knarr spielt sich richtig flott. Es entfaltet geradezu einen Flow. Die Mechanik ist sehr eingängig und der Spielablauf simpel. Trotzdem wird es nicht gleichförmig. Bewertung: Spitze!

Bohnanza: Handeln und Hoffen!

Beim Tausch gilt es für sich das beste herauszuschlagen, aber es hilft auch enorm, wenn die richtigen Karten kommen. Häufig drängt sich ein Handel geradezu auf und auch welche Karten man legt, manchmal aber geht auch einfach nichts. Ohne Handeln jedenfalls kommt man nicht weit, sodass die Finger davon lassen sollte, wem das nicht die …

Acquire: zurückhaltend!

Am 60 Jahre alten Acquire wird die Entwicklung der Brettspielwelt deutlich, denn es bietet das Gegenteil so vieler aktueller Spiele: Es hat null Aufforderungscharakter, gibt sich beim ersten Mal etwas spröde und bezieht seine ganze Dynamik von den Mitspielern. Es ist ein bisschen wie unvergängliche Kartenspiele: Man muss erst eine Gefühl dafür entwickeln, um das …

Kardinal & König: regional, biregional, Wertung total!

Wir dürfen bis zu drei Karten spielen, davon zwei gleichfarbige zusammen als Joker, aber nur maximal zwei Figuren einsetzen. Bei zwei ausliegenden Karten ist es dann schon ziemliche Glückssache, wo und wieviele Klöster oder Räte wir einsetzen können. So ausgestattet, verhageln wir uns nach Möglichkeit die punkteträchtigen Ketten und setzen in alle Regionen etwas rein, …

Bücher der Zeit: alles für den ersten Eindruck!

Mehrspielersolitär konsequenter Ausprägung: Einziger Berührungspunkt ist, dass wir Seiten für unsere Bücher aus der Mitte nehmen. Doch noch nicht einmal das kann man wegschnappen nennen, weil es schon schwer genug ist, etwas Passendes für sich selbst zu finden. Die Bücher geben stark vor, welche Symbole wir sammeln müssen und deshalb dürfen wir nicht wählerisch sein. …

Colosseum: Spektakel!

An Stelle eines streng regeltechnisch angeleiteten Spielerlebnisses, führt die mechanische Untermotorisierung von Colosseum zu einem launigen Kuriositätenkabinett. Es hat durchaus großen Unterhaltungswert, wenn mal wieder die Pferde fehlen, um die Streitwagen in die Arena zu ziehen und deshalb die Priester als Zugtiere einspringen müssen. Gerne überziehen uns die werten Konkurrenten dann noch mit Hohn, während …

Zug um Zug: Varianten

Zug um Zug bietet zahlreiche Varianten und Erweiterungen. Hier ein kleiner Auszug: Auch Zug um Zug Europa zeichnet sich durch ein lockeres Spiel mit flottem Verlauf aus! Tunnel und Fähren bringen ein wenig Abwechslung, aber auch Unwägbarkeiten. Die Bahnhöfe verhindern totale Katastrophen, wenn Strecken weggeschnappt werden und sorgen so für eine spannende Partie bis zum …

Tikal: Auge spielt mit!

Das Spiel erzählt eine Geschichte und ist ebenso schön wie atmosphärisch aufgemacht. Jedes Archäologenteam versucht zuerst an den attraktivsten Grabungsstätten zu sein oder die Konkurrenz durch seine pure Mitgliederzahl auszustechen. Wer findet die wertvollsten Schätze und ältesten Tempel? Mit grüblerischen Optimierspiel-Experten kann es sich ziehen, doch für die gibt es eigentlich andere Spiele, ist hier …