
Drei Runden lang draften wir zehn Karten in unser Reservat, das ein komplett funktionsloses Brett zur Kartenablage darstellt. In der ersten Runde legen wir Produzenten, welche die Voraussetzung bilden, um Tiere in den Runden zwei und drei legen zu können. Da wir aber nicht wissen, was kommt, geschieht das ins Blaue hinein. Entsprechend zufällig spielt sich das Ganze. Am Anfang jeder Runde werden dann noch zufällige Rundenziele, die dann zufällig zu den zufälligen Handkarten passen – oder eben nicht. Zufälligerweise dauerte der viele Zufall viel zu viel zufällige Zeit.
Bewertung: Naja!
Investitionen in die Schutzstufe sind mehr ein interaktives Feigenblatt, denn ein Spielmechanismus, da obligatorisch, um punktemäßig nicht abgehängt zu werden. Auch das Drafting fällt nicht wirklich interaktiv aus, sondern dient nur der Milderung des Zufalls: Nehmen wir bei 7 Wonders manchmal auch Karten, um sie anderen vorzuenthalten, indem wir sie für Weltwunder oder Geld verwenden, lassen wir das bei Kavango lieber, denn wir müssen sie ins Reservat spielen, sodass sie schon nützlich für uns sein sollte.
