
Jedes Mal gestaltet sich die Karte anders. Jedes Mal verläuft die Ausbreitung darauf anders. Jedes Mal liegen die Akzente anders. Das Spiel besticht durch Varianz in der Ausgangslage und ahmt damit jene des Computerspiels gut nach, ohne dessen Langatmigkeit zu übernehmen. Denn die Fokusleiste treibt das Spiel elegant und flott voran. Die Spielanlage gefällt also grundsätzlich. Doch die gleiche Leiste lässt das Spiel schematisch ablaufen, weil der Fokus auf den starken Aktionen liegt. Außerdem findet recht wenig Interaktion statt und wenn dann im Grundspiel nicht sonderlich spannend. Das ändert sich mit der Erweiterung Terra Incognita!
Bewertung: Empfehlung!

Mit wenigen Kniffen macht Tony Fanchi aus dem Grundspiel von James Kniffen ein Civilization-Erlebnis: Jetzt können Gebiete erkundet, Armeen eingesetzt und Bezirke gebaut werden. Wirkte das Grundspiel an einigen Stellen nicht ganz ausgereift, läuft jetzt alles stimmig ab. Wunder kommen besser ins Spiel, Stadtentwicklungen erlauben mehr Strategie, Konflikte bieten mehr Taktik. Letztere kommen immer noch eher spät im Spiel und damit auch die Interaktion. Dafür gestaltet sich davor die Entwicklung der eigenen Nation sehr abwechslungsreich. Das Ganze spielt sich dann immer noch recht flott in zwei Stunden.