Red Outpost: ungewöhnlich!

Eigentlich haben wir es mit einem ganz gewöhnlichen Mechanismus und einer ganz gewöhnlichen Siegbedingung zu tun: Arbeitereinsatz und Punkte. Doch wir sind auf einem fernen Planeten und bauen dort eine kommunistische Kolonie auf. Wie es sich für den Kommunismus gehört, aber nicht für all die üblichen Arbeitereinsatzspiele, gehören die Arbeitenden allen gemeinsam.


Bewertung: Nett!

Punkte gibt es für Produktion, für die Beteiligung am Palast der Republik und für gute Laune. Diese ändert sich, je nachdem wie wir die Arbeitenden einsetzen: härtere Arbeit bringt schlechtere Laune, aber auch höhere Produktion. Wer eine arbeitende Person am häufigsten eingesetzt hat, ist dann auch für die Laune verantwortlich und bekommt entsprechend Plus- oder Minuspunkte. Das macht die Auswahl der Arbeitenden sehr knifflig. Zusätzlich will berücksichtigt werden, dass die Arbeitenden verschiedene Vorlieben haben und wir noch über bestimmte Sonderfähigkeiten verfügen. Da gibt es keine leichten Entscheidungen.

Red Outpost kombiniert Arbeitereinsatz mit einem Mehrheitenspiel, bei dem wir bei den gut Gelaunten in Führung liegen wollen und bei den Schlechtgelaunten lieber nicht. Das führt in seiner Spieldynamik zu einem ungewöhnlichen Spielerlebnis. Zugoptimierung ist hier vor allem Laune-Optimierung. Etwas ungewöhnlich fühlt sich auch an, dass wir zwar produzieren, davon aber nicht viel zu sehen ist. So ein bisschen wie im real existierenden Kommunismus.

SpielRed Outpost
AutorRaman Hryhoryk
Alter10
Dauer60
Bewertung
1 Spieler
2 Spieler
3 Spieler
4 Spieler
5 Spieler
6 Spieler
7+ Spieler
Aufmachung optisch
Aufmachung funktional
thematisch
Kinderspiel
Familienspiel
Kennerspiel
Expertenspiel
Zugänglichkeit
Regeleingängigkeit
Glücksfaktor
Taktik
Strategie(n)
Timing
Interaktion
Konfrontation
Kooperation
Konstruktion
Freiraum
Spielfluss
Dramaturgie
Anfangsspaß
Langzeitspaß

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert