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Root: lange Einarbeitung!


Durch vier verschiedene Fraktionen mit vier komplett unterschiedlichen Regelsets ist die Einarbeitungszeit folgerichtig recht lang. Denn wir wollen ja eigentlich nicht nur unsere Fraktion verstehen, sondern auch die anderen, um einschätzen zu können, welche Zugmöglichkeiten die anderen haben, von denen wir beeinträchtigt sind. Die tatsächlichen Möglichkeiten werden allerdings dann oft noch von den zufällig nachgezogenen Karten bestimmt, die wir auf der Hand halten und die teilweise heftige Effekte auslösen.

Bewertung: Nett!

Es ist also nicht einfach, zu ahnen, was die anderen machen werden. Noch schwieriger ist es aber oft, etwas dagegen zu unternehmen. Die Fraktionen sind so unterschiedlich, dass gegen die Pläne der anderen oft nicht viel auszurichten ist. Klar Katzen und Vögel kloppen sich ständig, das aber oft an vorhersehbaren Orten und dann entschieden durch Würfelglück. Natürlich wird man mit jeder Partie etwas routinierter etwa im Umgang mit den Karten und kann sie noch etwas gekonnter einsetzen. Der Weg dorthin ist allerdings lang.

Tatsächlich entwickelt sich keine Partie wie eine andere und der Spannungsbogen steigt zum Ende hin mit beeindruckender Regelmäßigkeit enorm an. Auch wenn sich jede Fraktion für sich schon immer sehr ähnlich spielt, so ist es doch faszinierend, wie aus diesen unterschiedlichen Regelsätzen ein spannendes Spiel geschaffen wurde.

SpielRoot
AutorCole Wehrle
Alter12
Dauer120
Bewertung
1 Spieler
2 Spieler
3 Spieler
4 Spieler
5 Spieler
6 Spieler
7+ Spieler
Aufmachung optisch
Aufmachung funktional
thematisch
Kinderspiel
Familienspiel
Kennerspiel
Expertenspiel
Zugänglichkeit
Regeleingängigkeit
Glücksfaktor
Taktik
Strategie(n)
Timing
Interaktion
Konfrontation
Kooperation
Konstruktion
Freiraum
Spielfluss
Dramaturgie
Anfangsspaß
Langzeitspaß

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