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Pueblo: außergewöhnlich


Bis heute ein außergewöhnliches Spiel! Ich kenne nichts dergleichen und es spielt sich deshalb immer noch erfrischend. Wir stapeln abwechselnd eigene und neutrale Klötzchen so aufeinander, dass der umher laufende Häuptling unseres Dorfes, möglichst wenig von den unseren sieht. Erschwert wird die Sache noch dadurch, dass die Klötzchen ziemlich unförmig sind. Das macht jeden Zug zu einer kleinen Knobelaufgabe, bei der sich auch wunderbar Taktieren lässt. In Zeiten des Bildschirms ist das eine wunderbare Abwechslung, in der unser räumliches Vorstellungsvermögen gefordert und gefördert wird.

Bewertung: Empfehlung!

Die beigefügten Varianten sorgen dafür, dass es trotz grundsätzlich gleicher Spielanlage nicht zu gleichförmig abläuft. Wenn man also mal keine Plättchen legen, Arbeiter einsetzen oder Kartendecks zusammenbauen will, bekommt man hier eine schöne Alternative. Obwohl es sich grundsätzlich um ein abstraktes Spiel handelt, fühlt es sich dennoch nicht ähnlich an wie Schach, Go oder Mühle. Sogar Kinder ab 10 lassen sich dafür begeistern. Holzteile hätte ich allerdings noch stimmiger gefunden, lassen sich in der Form aber vermutlich nicht so einfach herstellen.

SpielPueblo
AutorMichael Kiesling / Wolfgang Kramer
Alter10
Dauer60
Bewertung
1 Spieler
2 Spieler
3 Spieler
4 Spieler
5 Spieler
6 Spieler
7+ Spieler
Aufmachung optisch
Aufmachung funktional
thematisch
Kinderspiel
Familienspiel
Kennerspiel
Expertenspiel
Zugänglichkeit
Regeleingängigkeit
Glücksfaktor
Taktik
Strategie(n)
Timing
Interaktion
Konfrontation
Kooperation
Konstruktion
Freiraum
Spielfluss
Dramaturgie
Anfangsspaß
Langzeitspaß

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